In diesem Jahr waren wir als Familie ganz schön gefordert, manchmal auch überfordert. Wie soll man etwas begegnen, das wir nicht fassen können? Dass unsichtbar ist und sich doch so explosiv zeigt. Das Narben hinterlässt, die mehr als einmal wieder aufgeschnitten werden mussten. Das mehr Menschen kennen, als man sich selber eingehen will. Das so viele Leben kostet. Wie oft kann man dem Sensenmann entrinnen, ihm von der Schippe springen? Und sich trotzdem fragen, was für einen Sinn hat das Leben?
Der eine hält fest, was der andere loslässt, weil er sich von seinen inneren Qualen endlich befreien will. Ein Jahr, dass uns enger zusammen geschweißt und doch mehr denn je voneinander entfernt hat. Ein Jahr voller Gegensätze.
Ein Jahr, in dem ich viel erlebt habe: Aufkeimende Liebe, die Zweifeln zum Opfer fiel, ein erster Urlaub allein, den Menschen fast verloren, der mir das Leben geschenkt hat. So manches ist zerbrochen, dass nicht mehr zu kitten ist.
Und doch bleibt die große Sehnsucht nach Glück, Gesundheit, Freundschaft, Liebe, Gesundheit, Spaß, Freude und einer unbändigen Lust am Leben.




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